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Medizin

Medizin (248)

Der Wissenschaftsrat (WR) hat vorgestern empfohlen, die vorklinische Medizinerausbildung von Halle nach Magdeburg zu verlagern. Doch Magdeburg hat weder die räumlichen Kapazitäten noch das notwendige Personal, um 200 Studienanfänger zusätzlich auszubilden. Darauf wies der Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt Hartmut Möllring gegenüber der Presse hin. Sein Bekenntnis zum Erhalt von Halle überraschte genauso, wie der enttäuschende Kurswechsel des WR.

Der Wissenschaftsrat hat im Auftrag des Landes Sachsen-Anhalt die Universitätsmedizin Halle begutachtet

In der MZ vom 10. Juli 2013 wird über ein „Konzept zur Weiterentwicklung der Universitätsmedizin Halle 2013 bis 2025“ berichtet. Es handelt es sich dabei um ein vertrauliches Planspiel, das die Vorstände in Abstimmung mit dem Kuratorium der Martin-Luther-Universität sowie weiteren Experten (u. a. der Leopoldina) zur Vorlage im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft erstellt haben. Es handelt sich nicht um beschlossene Strukturmaßnahmen, für die es einen vorgegebenen Gremienweg gibt. Für diese Strukturmaßnahmen müssen die entsprechenden Kooperationen vereinbart, mit dem Ausscheiden des jeweiligen Hochschullehrers synchronisiert und die notwendigen Kompensationen entwickelt werden, um Krankenversorgung und Lehre sicherzustellen.

 

Gräserpollen-Allergie: Jetzt in die Behandlung einsteigen

 

Die gute Nachricht zuerst: Gräserpollen-Allergiker können sofort mit einer spezifischen Immuntherapie (SIT) starten, die als einzige Therapie einen langfristigen Effekt auf die Beschwerden hat! Laut einer aktuellen Umfrage der Gesellschaft für Konsumgüterforschung (GfK) vom April 2013 sind rund 43 Prozent aller Allergiker in Halle Heuschnupfenpatienten, bei etwa 80 Prozent von ihnen sind Gräserpollen die Auslöser zahlreicher Beschwerden wie Niesattacken, Fließschnupfen, Husten oder sogar Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Rund die Hälfte der Allergiker in Halle fühlt sich aufgrund dessen in seiner Lebensqualität und Leistungsfähigkeit deutlich eingeschränkt, 8 Prozent klagten sogar über massive Beeinträchtigungen.

 

Der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, stellte am Montag, 8. Juli 2013, das Regionale Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt (RHESA) in der Universitätsmedizin Halle (Saale) öffentlich vor. Dabei hat er auch den neuen Hybrid-OP des Universitätsklinikums Halle (Saale) eröffnet. Damit verfügt das UKH über eine moderne Therapieeinheit, um herzkranken Menschen effektiver helfen zu können. Sowohl das Herzinfarktregister als auch der Hybrid-OP werden durch das Land Sachsen-Anhalt finanziell gefördert. Die Veranstaltung findet im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude/Hörsaal statt. Erwartet werden etwa 100 Gäste, darunter Vertreter des Landtages, von Lehrkrankenhäusern, Verbänden und Vereinen sowie RHESA-Kooperationspartnern.

 

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