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Medizin

Medizin (192)

Zwei angehende Practible Nurses aus Finnland hospitieren derzeit in der Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin.

Die Augenhornhaut-Bank des Universitätsklinikums Halle (Saale) feiert am 1. April ihren 15. Geburtstag. Sie ist die einzige Hornhautbank Mitteldeutschlands und hat seit dem 1. 4. 1998 dafür gesorgt, dass fast 3000 Patienten ein Transplantat erhalten haben.

Mit dem 1. April ist Frau Dr. med. Kathrin Ruschke Fachärztin in der Röntgenabteilung der Poli Reil. 

Der Innenminister von Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht, besucht am kommenden Dienstag, 2. April 2013, um 10.30 Uhr das Universitätsklinikum Halle (Saale). Er möchte sich dabei über die Arbeit des Mukoviszidose-Zentrums informieren. Der Innenminister ist Schirmherr des Mukoviszidose-Förderverein Halle e.V., der seit vielen Jahren das Behandlungszentrum am Universitätsklinikum unterstützt. Holger Stahlknecht wird sich die Ambulanzen in der Kinderklinik sowie in der Inneren Medizin anschauen und dabei auch Ärzte/Innen sowie Patienten treffen.

 

 

Osterspaziergang mit dem Posaunenchor im Diakoniewerk Halle
Ostern ist auch das Fest des Lichts. Morgens wird es früher hell, abends später dunkel. Für viele ist deshalb Ostern auch eine Gelegenheit, die morgendlichen Stunden besonders aktiv und intensiv zu genießen. Mit einem frühen Osterspaziergang zum Beispiel.

„Freude am Leben“ – unter diesem Motto stehen kostenlose Kosmetikseminare für krebskranke Patientinnen am Universitätsklinikum Halle (Saale), welche die Universitätsklinik und Poliklinik für Gynäkologie (Direktor Professor Dr. Christoph Thomssen) gemeinsam mit der DKMS LIFE gemeinnützige Gesellschaft mbH künftig mehrmals im Jahr anbietet.

Weniger Strahlung bei höherer Präzision

Das Radiologische Zentrum im Diakoniekrankenhaus hat einen neuen Computertomographen

In der vergangenen Woche wurde im Radiologischen Zentrum des Diakoniekrankenhauses ein neuer Computertomograph (CT) in Betrieb genommen. Mit diesem Gerät wertet das Krankenhaus seine im Einsatz befindliche technische Ausstattung deutlich auf. Der neue CT zeichnet sich vor allem durch eine integrierte Echtzeitmodulation der Strahlendosis aus. Dabei errechnet das Gerät während des Scans die für die Untersuchung nötige Strahlendosis in Abhängigkeit von den Körpermaßen des Patienten. So werden diese nur der Strahlung ausgesetzt, welche für die jeweilige Untersuchung unbedingt notwendig ist. Zudem kann die Strahlendosis  durch den Einsatz einer speziellen Berechnungssoftware (Iterative Reconstruction in Image Space – kurz IRIS) bei gleichbleibender diagnostischer Bildqualität noch weiter herabgesetzt werden.

Auch in anderen Details ist der neue CT komfortabler. So ist mit dem Gerät nicht nur die Untersuchungszeit insgesamt kürzer, insbesondere älteren Patienten wird die Lagerung zudem durch einen tiefer liegenden Behandlungstisch erleichtert.

Bereits zwei Wochen zuvor wurde im Tochterunternehmen des Diakoniewerks, der Poli Reil, nach zweimonatiger Umbauzeit die neu ausgestattete Röntgenabteilung offiziell übergeben. Hier war die durchgehende Digitalisierung Schwerpunkt der Umbau-maßnahmen, welche mehr als 290.000 EUR kosteten. Die jetzt mögliche, direktere Kommunikation der Ärzte in der Poliklinik ermöglicht durch sofortige digitale Bildverarbeitung eine schnellere Behandlung von Patientinnen und Patienten.

Die Röntgenabteilung in der Poli Reil ist sehr eng mit dem Radiologischen Zentrum im Diakoniekrankenhaus verbunden. Mit der neuen Technik können vielfältige und komplexe Anfragen von niedergelassenen Ärzten aus dem gesamten Stadtgebiet und Umland erfüllt werden.

 

BU: Chefärztin Frau Dr. med. Kathrin Ruschke - im hintergrund ist das alte CT zu sehen (c) Markus Scholz

Quelle: Diakoniewerk Halle

Am Mittwoch, den 27. März 2013, laden die Kinder der Kindertagesstätte im Diakoniewerk und deren Eltern zum Osterbasar ein. Zwischen 10 und 11:30 Uhr können im Bereich des Haupteingangs des Diakoniekrankenhauses, Mühlweg 7, Kuchen und von den Kindern gebastelte Osterdekoration erworben werden. Das Geld wird verwendet für ein neues Klettergerüst. Das alte musste nach mehr als 15 Jahren gesperrt werden, da es nicht mehr sicher war. Die neue Spiellandschaft mit verschiedenen Holzelementen kostet 10.000 EUR. Zur Finanzierung fehlen der Kindertagesstätte 2.000 EUR Diese sollen per Spenden gesammelt werden.

Die Kinder tragen einen eigenen Teil zur Spendenaktion bei und haben Eier bemalt sowie kleine Osterdekorationen gebastelt. Die Ergebnisse können auf dem Osterbasar erworben werden. Bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee besteht auch die Möglichkeit mit den Kindern, Eltern sowie Betreuungspersonal ins Gespräch zu kommen und mehr über die geplante Spiellandschaft zu erfahren.

Wer den Vormittagstermin nicht wahrnehmen kann hat Gelegenheit ab 15 Uhr in der Kindertagesstätte selbst, Burgstraße 45 b, Osterdekoration oder Kuchen zu erwerben.

Spenden sind auch per Überweisung möglich:

Konto 1 561 573 014

KD-Bank, BLZ 350 601 90

Kennwort „Spielplatz KiTa“

Quelle/Foto: Diakoniewerk 

 

 

Dr. Friedrich Ernst ist seit März neuer Direktor der Medizinischen Klinik der Berufsgenossenschaftlichen (BG) Kliniken Bergmannstrost Halle. Mit seiner Berufung folgt der 47-jährige Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologe auf Privatdozent Dr. Jürgen Barth. Barth hatte die Medizinische Klinik an den BG Kliniken maßgeblich aufgebaut, kann jedoch aus gesundheitlichen Gründen seiner Funktion als Direktor nicht mehr nachkommen. „Mit Dr. Ernst haben wir einen sehr erfahrenen Arzt und Kollegen aus unserem Haus gewinnen können“, so Geschäftsführer Dr. Hubert Erhard. Die Medizinische Klinik ist eine von insgesamt elf Fachkliniken an den BG Kliniken Bergmannstrost.

 

1965 im mittelfränkischen Neuendettelsau geboren, absolvierte Ernst an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg von 1987 bis 1993 sein Medizinstudium. Seine beruflichen Stationen führten den Mediziner 1993 an das städtische Klinikum Karlsruhe, bevor er 1995 an die Universitätsklinik Halle wechselte. Von 2000 bis 2004 arbeitete der angehende Internist an der Helios-Klinik Schkeuditz. In dieser Zeit legte er erfolgreich seinen Facharzt für Innere Medizin ab und spezialisierte sich auf den Bereich der Gastroenterologie. Ab 2005 arbeitet er als Oberarzt in der Medizinischen Klinik im Bergmannstrost, die er seit Oktober 2012 als ständiger Vertreter des Direktors leitete.

 

Insgesamt umfasst die Medizinische Klinik im Bergmannstrost 80 Betten. Hier werden alle akuten und chronischen Erkrankungen der inneren Organe behandelt. Hierzu zählen Herz- und Gefäßkrankheiten, Erkrankungen der Leber und des Magen-Darm-Traktes sowie Krankheiten der Gallenwege und der Nieren. Sämtliche Stoffwechselerkrankungen, Infektionskrankheiten, Vergiftungen und Ernährungsstörungen fallen ebenso in das Behandlungsfeld wie rheumatische Erkrankungen und Erkrankungen des Blutes. Mit Blick auf die Internistischen Berufskrankheiten steht vor allem die Pulmologie, die sich mit Erkrankungen der Lungen und Bronchien beschäftigt, im Mittelpunkt.

 

Die BG Kliniken Bergmannstrost gehören mit ihren 558 Betten zu den modernsten Traumazentren in Deutschland. Rund 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Als Spezialklinik insbesondere für Unfall-, Schwerstbrand- und Wirbelsäulenverletzte sowie mit ihrem Querschnittzentrum, dem Neurozentrum und Zentrum für Septische Chirurgie behandelt sie Patienten auf höchstem medizinischen Niveau. Darüber hinaus stehen die berufliche Rehabilitation und die Wiedereingliederung in das Arbeits- und Lebensumfeld im Vordergrund. Getreu dem Motto „Helfen und heilen mit allen geeigneten Mitteln.“

 

Die BG Kliniken Bergmannstrost Halle gehören zum Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung (KUV). Deutschlandweit umfasst der KUV insgesamt elf Kliniken und zwei Unfallbehandlungsstellen. Mit über 10 000 Mitarbeitern, rund 115 000 stationären und 335 000 ambulanten Behandlungsfällen pro Jahr ist der KUV einer der größten Klinikverbünde in Deutschland.

 

Foto: Dr. med. Friedrich Ernst

Quelle: Bergmannstrost

Quelle : Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannstrost

Die Chancen auf eine gute und lange Gesundheit hängen wesentlich von der sozialen Position von Jugendlichen bzw. ihren Eltern ab. Die Ergebnisse der neuen HBSC Studie 2010 belegen, dass Heranwachsende mit einer niedrigeren Schulbildung häufiger ihre Gesundheit schlechter einschätzen als Kinder und Jugendliche mit einem höheren Bildungsniveau. Das Gesundheitsverhalten spielt dabei eine große Rolle, vor allem Mädchen aus bildungsferneren Schulen rauchen und trinken oftmals häufiger und ernähren sich ungesünder, was letztlich zu einer schlechteren Gesundheit der Jugendlichen beiträgt.    

Die Studie zum Gesundheitsverhalten von Schulkindern wurde unter Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation WHO in etwa 40 Ländern und Regionen Europas und Nordamerikas durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf Geschlechterunterschieden. Der Abschlussbericht der aktuellen Erhebungswelle ist heute (11. März 2013) im Verlag Beltz-Juventa erschienen. Neben der Universität Halle (Institut für Medizinische Soziologie; Direktor Professor Dr. Matthias Richter, Mitarbeiterin Irene Moor), setzt sich das nationale Forschungsteam aus Forschern der Universität Bielefeld (Koordination), Universität Hamburg, der Technischen Universität Dresden und der Fachhochschule Frankfurt am Main zusammen.

„Armut und soziale Ungleichheit machen krank“, sagt Professor Dr. Matthias Richter. Zwar weisen Kinder und Jugendliche überwiegend eine gute Gesundheit auf, allerdings wirkt sich der soziale Status und die daraus resultieren Lebensbedingungen und Verhaltensweisen bereits in dieser Lebensphase deutlich auf die ihre Gesundheit aus. Das Aufwachsen in gesellschaftlicher Benachteiligung habe auch im weiteren Lebenslauf Einfluss auf die Gesundheit der Betroffenen. „Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen, sind gesundheitlich benachteiligt.“ Dabei sind sozial benachteiligte Jungen häufiger verhaltensauffällig und Mädchen adipöser als Jungen.

Gesundheitliche Ungleichheiten

In der nun aktuellen HBSC-Studie 2010, deren Ergebnisse gerade veröffentlicht worden sind, wurden der familiäre Wohlstand und das Bildungsniveau der befragten Jugendlichen untersucht und in einen Zusammenhang mit dem Gesundheitsverhalten gesetzt. Um die Gesundheit zu bewerten, wurde nach der Selbsteinschätzung der Gesundheit, psychosomatischen Beschwerden und Lebenszufriedenheit gefragt. Festgestellt werden konnte, dass Jungen mit einem hohen familiären Wohlstand eine deutlich höhere Lebenszufriedenheit haben, weniger Unterschiede gab es bei der Einschätzung der subjektiven Gesundheit und psychosomatischen Beschwerden. „Mädchen jedoch schätzen bei geringem sozialen Wohlstand ihre Gesundheit deutlich schlechter ein“, stellte Irene Moor fest. Außerdem geben sie mehr psychosomatische Beschwerden und eine geringere Lebenszufriedenheit an. Deutlicher zeigte sich die Benachteiligung in Hinblick auf die Schulbildung. Je niedriger das Bildungsniveau, umso beeinträchtigter ist die Gesundheit. Hauptschülerinnen schätzen ihre Gesundheit schlechter als Gymnasiastinnen ein, haben eine geringer Lebenszufriedenheit und mehr psychosomatische Beschwerden.

Gesundheitsverhalten

„Heranwachsende mit niedrigerem Bildungsniveau weisen insgesamt ein schlechteres Gesundheitsverhalten auf“, mussten die Wissenschaftler feststellen. Hauptschüler/innen rauchen im Vergleich zu Gymnasiasten/Innen häufiger, trinken häufiger Alkohol und berichten häufiger von Rauscherfahrungen. Zudem verbringen Jungen und Mädchen mit einem niedrigen Bildungsniveau mehr Zeit vor dem Fernseher und gehen häufiger ohne Frühstück zur Schule.  Das Gesundheitsverhalten beeinflusst maßgeblich die Selbsteinschätzung der Gesundheit durch die Jugendlichen. „Insgesamt scheint das Bildungsniveau einen höheren Einfluss auf das Gesundheitsverhalten und die Selbsteinschätzung der Gesundheit zu haben als der familiäre Wohlstand“, stellt der Medizinsoziologe Professor Richter fest. Für die Wissenschaftler ist es wünschenswert, dass besonders Hauptschüler/innen mehr präventive Angebote erhalten würden, die das Gesundheitsverhalten beeinflussen.

Weitere Informationen:

Weitere Ergebnisse zu verschiedenen gesundheitsrelevanten Themen im Kindes- und Jugendalter, die von verschiedenen Gesundheitsver-haltensweisen (z. B. Bewegungs- und Ernährungsverhalten, Medienkonsum) bis hin zu schulischen Aspekten oder auch zu Unfallhäufigkeit und Mobbing reichen, können in dem erschienenen Abschlussbericht unter dem Titel „Gesundheit und Gesundheitsverhalten im Geschlechtervergleich“ im Verlag Beltz-Juventa erhalten werden.

 

Neben dem Abschlussbericht hat das HBSC-Team Deutschland kürzlich Trendanalysen anhand der HBSC-Daten 2001/2002, 2005/2006 und 2009/2010 veröffentlicht. Diese geben einen tieferen Einblick in Veränderungen von Gesundheit und Gesundheitsverhalten Jugendlicher über die Zeit und sind nachzulesen in einem Sonderheft der Fachzeitschrift „Das Gesundheitswesen“.

 

Weitere Informationen im Internet:

www.hbsc-germany.de/downloads/

Buchpublikation: http://www.beltz.de/de/beltz-juventa/juventa-fachbuch/katalog/titel/gesundheit-und-gesundheitsverhalten-im-geschlechtervergleich-1.html

Trendanalyse: https://www.thieme-connect.de/ejournals/issue/10.1055/s-002-23515  

 

Quelle: Universitätsklinikum Halle (Saale) - Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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