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Wohnwagen

  • DEKRA Niederlassungsleiter empfiehlt nach dem „Winterschlaf“ gründlichen Technikcheck

    Reisen mit dem Wohnmobil, Caravan oder Wohnwagen gehören weiterhin zu den beliebtesten Arten, den Urlaub zu verbringen, haben eine lange Tradition und sind generationsübergreifend beliebt. Damit diese auch sicher erfolgen können, bietet DEKRA alle technischen Prüfungen und Services zur Verkehrs- und Anwendersicherheit an – von der Hauptuntersuchung (HU) und Gasprüfung über die Tempo-100-Plakette bis zur Wertermittlung für Kauf oder Verkauf und im Schadenfall.

    Für Wohnmobile, Serien-, Selbstausbau- und Individualanfertigungen, Wohn- oder Campinganhänger sowie Mischformen wie Pferdetransporter mit Wohnabteil prüft DEKRA in der HU die Verkehrssicherheit und nimmt zudem eventuelle Umbauten ab. Außerdem errechnet DEKRA den Händlereinkaufswert, den Händlerverkaufswert und den Wiederbeschaffungswert.

     

    Neben der ordnungsgemäßen Zulassung spielt die regelmäßige G607-Gasprüfung für Flüssiggasanlagen eine entscheidende Rolle für Ihre Sicherheit. Seit dem 19. Juni 2025 ist die Gasprüfung in Wohnmobilen und Wohnwagen alle 2 Jahre Pflicht.

     

    Die Gasanlage ist ein wichtiger Komfortfaktor, birgt aber auch potenzielle Gefahren, wenn sie nicht regelmäßig geprüft wird. Gaslecks oder defekte Bauteile können schwerwiegende Folgen haben, wie beispielsweise Brände, Explosionen, Kohlenmonoxidvergiftungen oder Sauerstoffverdrängung durch austretendes Gas, die nicht nur die Insassen, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen.

     

    Für Wohnmobilbesitzer ist es deshalb unerlässlich, die regelmäßige Gasprüfung ernst zu nehmen und ausschließlich qualifizierte Sachverständige mit der Überprüfung zu beauftragen. Bei der Gasprüfung wird die Gasanlage von erfahrenen DVGW-Sachverständigen genau unter die Lupe genommen. Nach erfolgreicher Prüfung erhält man die Gasprüfbescheinigung, die die Betriebssicherheit der Gasanlage bestätigt.

     

    „Vor allem nach dem ‚Winterschlaf‘ oder Wintercamping brauchen Wohnmobil und Wohnwagen einen gründlichen Technikcheck, der sie für die nächste Reise fit macht“, sagt Steffen Hampel, DEKRA Niederlassungsleiter in Halle. Genau hinschauen heißt es bei Bremsanlage, Reifen und Elektrik, bei Anhängern gehört auch die Verbindung zum Zugfahrzeug dazu. Nicht zu vergessen der Check der Flüssiggasanlage.

     

    Eine häufig unterschätzte Schwachstelle bei Wohnmobilen und Wohnwagen sind die Reifen. Die Kombination aus oftmals langen Standzeiten und hohen Fahrzeuggewichten begünstigt Defekte, besonders bei hohen Beladungen und mangelhaftem Pflegezustand.

     

    Deshalb wichtig: Vor dem Start die Reifen auf Schäden untersuchen, Profiltiefe und Reifenalter prüfen, mit älteren Reifen und im Zweifelsfall besser zur Überprüfung in den Fachbetrieb! Fülldruck nach Herstellerangaben bei kaltem Reifen an die Beladungssituation anpassen. Übrigens: Für Tempo 100-Gespanne dürfen Reifen maximal sechs Jahre alt sein.

     

    Zu hohe oder falsche verteilte Lasten können bei Wohnmobilen und Wohnwagen-Gespannen leicht zu Instabilitäten führen. Deshalb darf bei keinem der Fahrzeuge die zulässige Gesamtmasse überschritten werden, bei Gespannen gilt das auch für die Gesamtmasse beider Fahrzeuge zusammen.

     

    Wer vom Solo-Pkw auf ein Gespann oder Wohnmobil umsteigt, muss sich auf eine deutlich eingeschränkte Sicht nach hinten einstellen. An einer korrekten Einstellung der Außenspiegel geht kein Weg vorbei. Bei den meisten Pkw-Wohnwagen-Kombinationen sind zusätzliche Wohnwagenspiegel erforderlich.

    Auch das Fahrverhalten von Wohnmobil und Co. bedeutet meist eine Umstellung. Vor allem beim Bremsen, Ausweichen und in Kurven heißt es umdenken. „Für den Trip mit Wohnmobil oder Caravan ist eindeutig besser gerüstet, wer den Umgang mit den großen Fahrzeugen bei einem speziellen Fahrsicherheitstraining geübt hat“, betont der Niederlassungsleiter. „Vor allem weniger Routinierte und Neueinsteiger sind sicherer unterwegs, wenn sie in kritischen Situationen die richtige Reaktion abrufen können, etwa wenn plötzlich der Seitenwind zupackt.“

     

    Auch eine sorgfältige Routenplanung hilft, sicher und zügig ans Ziel zu kommen. „Beachten Sie: Für Wohnmobile und Gespanne können spezielle Geschwindigkeitslimits, Überholverbote und auch streckenbezogene Begrenzungen von Gewicht, Höhe und Breite gelten. Bei der Breite wird übrigens inklusive der Spiegel gemessen“, betont der Experte von DEKRA. „Geht es ins Ausland, gilt es, sich vor Fahrtantritt über die dort geltenden Regeln zu informieren – auch für die Transitländer. Und denken Sie daran: Selbstgemachter Stress ist ein schlechter Begleiter auf der Urlaubsreise.“

     

    Quelle: DEKRA Niederlassung Halle

  • Forschung für die Region: Ausgewählte Forschungsprojekte präsentiert das Just Transition Center (JTC) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) am Mittwoch, 10. Juni, ab 14 Uhr im Salinemuseum in Halle. Die Veranstaltung „JTC trifft Region“ richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Das JTC wird mit rund 21,5 Millionen Euro im Rahmen des „Just Transition Fund“ – Fonds für einen gerechten Übergang – der Europäischen Union gefördert. Ziel des Centers ist, forschungsbasierte Lösungen für den Strukturwandel in Sachsen-Anhalt zu entwickeln.

    Auf dem Programm stehen eine Keynote zum Thema „Halle - Stadt der digitalen Transformation“ sowie die Präsentation vier ausgewählter JTC-Projekte, die zum Beispiel neuartige Materialien für die Photovoltaik und neue Wege des gesellschaftlichen Engagements erforschen. Ergänzt wird das Programm durch einen Markt der Möglichkeiten, bei dem sich rund 20 lokale und regionale Initiativen vorstellen. Bei der Veranstaltung präsentieren sich auch die anderen beiden Strukturwandelvorhaben der MLU „DiP – Digitalisierung pflanzlicher Wertschöpfungsketten“ und „TPG – Innovationsregion für die digitale Transformation von Pflege und Gesundheit“.

    Am JTC arbeiten 17 Innovationsteams, die forschungsbasierte Lösungen für den Strukturwandel in Sachsen-Anhalt entwickeln. Die Ergebnisse sollen möglichst schnell in die Praxis überführt werden, zum Beispiel durch Ausgründungen oder Kooperationsprojekte mit regionalen Partnern. Die Themen reichen von sozialwissenschaftlicher Transformationsforschung über nachhaltige Werkstoffe und Technologien bis hin zu juristischen Fragestellungen und zur Bildung für Nachhaltigkeit.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 7. Juni 2026 über die Website des JTC möglich: https://jtc.uni-halle.de/event/jtc-trifft-region-halle-saale/

     

    Quelle: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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