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Land Sachsen-Anhalt unterstützt Entwicklungskonzept für die Saline:

HP-KB

Fördermittel in Höhe von 1 Million an hallesches Verbundprojekt SALTSA beim Tag der Industriekultur in Dessau-Roßlau übergeben.

Öffentlicher Auftakt des Beteiligungsprozesses startet:

Projektpartner Stadt Halle (Saale) und der Hallenser Verein science2public laden zum Kick-off am 30. April 2026 ein.

Mit der feierlichen Übergabe des Fördermittelbescheids für SALTSA hat das Projekt am 09. April 2026 einen wichtigen Meilenstein erreicht.

Nach der Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt im Rahmen der sog. NEB-Richtlinie Neues Europäisches Bauhaus laden die Verbundpartner Stadt Halle (Saale) und science2public am 30. April 2026 zum Kick-off des Projekts ein.

Mit Initiative SALTSA - „Zwischen Tradition und Transformation - kooperatives Entwicklungs- und Nutzungskonzept für die Saline: Stadt, Salz und Saale verbinden“ möchte die Stadt Halle (Saale) gemeinsam mit dem Partner science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V. für das historische Saline-Areal in Halle (Saale) ein kooperatives Entwicklungs- und Nutzungskonzept erarbeiten. Ziel ist es, gemeinsam mit engagierten Akteuren und der interessierten Zivil- und Stadtgesellschaft, die bislang ungenutzten Bereiche des Ensembles gemeinsam als offenen, inklusiven Bildungs-, Erfahrungs- und Erlebnisraum weiterzudenken und damit einen Ort zu stärken, der Tradition, Industriekultur und Zukunftsperspektiven verbindet.

Das Vorhaben knüpft an die besondere Geschichte der Saline als bedeutendes Industriedenkmal an. Zugleich richtet es den Blick nach vorn: auf nachhaltige Nutzung, kulturelle Teilhabe und eine Entwicklung, die das Areal als identitätsstiftenden Ort zwischen der Altstadt und Neustadt von Halle (Saale) neu erfahrbar macht.

Die Fördermittel wurden im Rahmen des Auftakts zum Tag der Industriekultur Sachsen-Anhalt 2026 in der Peter Behrens Kraftmaschinenhalle in Dessau-Roßlau übergeben. Staats- und Kulturminister Rainer Robra überreichte dabei den Fördermittelbescheid in Höhe von rund 1 Million Euro für das Projekt SALTSA. Die Verbundpartner Stadt Halle (Saale) und science2public begrüßen die damit verbundenen Entwicklungsperspektiven ausdrücklich und freuen sich darauf, die Saline im engen Schulterschluss weiterzuentwickeln.

 

Die Stadt Halle (Saale) veranlasst dabei zur Klärung möglicher Nutzungsvarianten bauliche Bestandserhebungen (u.a. Holzschutzgutachten, Schadstoffuntersuchungen, Baugrunduntersuchungen, Brandschutzbetrachtungen, statische Gutachten, denkmalpflegerische Bestandsaufnahmen sowie die Ermittlung wesentlicher Parameter für die Wiedernutzung und Instandsetzung der Gebäude [Leistungsphase 0]).

Als Eigentümerin der Immobilie und baufachlich verantwortlicher Verbundpartner ist sie erste Ansprechpartnerin für geplante Interventionen innerhalb des Projektes.

Der Hallenser Verein science2public möchte die ungenutzten Gebäude des Saline-Areals nach NEB-Prinzipien zu einem offenen Bildungs-, Erfahrungs- und Erlebnisraum als „Dritter Ort“ für Menschen entwickeln. Das industriegeschichtlich bedeutende Ensemble wird dabei als identitätsstiftender Ankerpunkt mit langfristigen Perspektiven und kurzfristigen Nutzungserprobungen verstanden.

Die Konzeptentwicklung und Nutzungserprobung führt der Hallenser Verein science2public - Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation kooperativ mit Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Initiativen durch, um vielfältige Perspektiven einzubringen und ein gemeinschaftlich getragenes Nutzungskonzept zu schaffen.

Die kooperativen Formate umfassen dabei u.a. drei Verdichtungen (Mini-Festivals) und monatliche (zwölf) Tischgespräche sowie die Entwicklung eines Podcasts, eines Imagefilms und des übergreifenden Nutzungskonzepts als Gesamtergebnis.

Die Verbundpartner laden herzlich zum Kick-off am 30. April an die Saline ein.

Der Kick-off markiert den öffentlichen Auftakt des gemeinsamen Beteiligungs- und Entwicklungsprozesses. Von Beginn an setzt SALTSA auf Teilhabe: Eingebunden werden Akteurinnen und Akteure aus Stadtgesellschaft, Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und dem direkten Umfeld der Saline. Gemeinsam sollen Potenziale sichtbar gemacht, Nutzungsperspektiven entwickelt und erste Impulse für das weitere Verfahren gesetzt werden.

Das Projekt orientiert sich an den Leitgedanken des Neuen Europäischen Bauhauses: Nachhaltigkeit, Ästhetik, Inklusion und Partizipation. Vorgesehen sind unter anderem Bestandsanalysen, Beteiligungsformate, Rauminterventionen und die Entwicklung eines tragfähigen Konzepts für Nutzung, Sanierung und Betrieb der historischen Gebäude.

Der Kick-off bietet Gelegenheit, Zielsetzung, Beteiligungsansatz und Entwicklungsperspektiven des gemeinsamen Vorhabens kennenzulernen und mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

 

Über SALTSA:

SALTSA steht für „Zwischen Tradition und Transformation - kooperatives Entwicklungs- und Nutzungskonzept für die Saline: Stadt, Salz und Saale verbinden“. Das Projekt entwickelt für die bislang ungenutzten Bereiche des historischen Saline-Ensembles in Halle (Saale) ein kooperatives Zukunftskonzept. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Sanierungs- und Nutzungsperspektiven, Beteiligung der Stadtgesellschaft sowie die Verbindung von Industriekultur, Bildung, Kultur und Wissenschaft.

Über science2public:

Gegründet 2007 verschreibt sich der Verein science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V. seitjeher der Wissenschaftskommunikation. Ziel des Vereins ist es, Forschung und Gesellschaft für eine gemeinsame Zukunftsgestaltung zusammenzubringen und so den Herausforderungen des Wandels gemeinsam zu begegnen.

Quelle: science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation e.V.

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