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Interview

  • Geil wars….
    Danke Jürgen!

    Dabei schien alles mehr durch ein Zufall begonnen zu haben: Als junger Medizinstudent, der die Les Humphries Singers in den Semesterferien auf ihrer Tournee begleitete, danach sein Bett im Kornfeld aufschlagen musste, bevor er seiner Liebsten ein Schloss baute, was in den Wolken liegt und dann doch zum König von Mallorca gekrönt wurde!

    Ja, ganz genau, die Rede ist von Jürgen Drews!

    Wenn man dieses immer gut gelaunte Energiebündel auf der Bühne sieht, mag man es kaum glauben, dass dieser Mann bereits über Siebzig ist und mehr als sechzig Jahre den Schlagermarkt rockt!

    Es ist faszinierend zu sehen, wie rank und schlank, wie sportlich durchtrainiert er noch ist und immer wieder auch das junge Publikum mitreißen kann!

    Da kann man es nur mit schwerem Herzen ertragen, dass nun bald das Bett im Kornfeld leer bleibt und der König von Mallorca abdanken wird! Ja, leider! Sehr schade!

    Doch am 13.01. kam nun sein letztes Album auf den Markt und bringt alles auf den Punkt „Geil wars!“  Dem können wir uns nur anschließen! Die CD enthält die großen Hits, wie auch Songs anderer Stars die sich mit Ihren Songs von Jürgen persönlich verabschiedet haben. Und ja, wir sagen DANKE, lieber Jürgen!

    Der König von Mallorca hat „abgedankt“ beim großen „Schlagerabschied“ am 14.01.2023 bei Florian Silbereisen! Es war ein Abend voller Emotionen, am Samstag mit Florian Silbereisen.


    Die Liste der Kolleginnen und Kollegen, die Jürgen Drews einen würdigen Abschied bereiten wollten war lang!
    Von Marianne Rosenberg, über Mickey Krause bis zu Ben Zucker und auch Florian Silbereisen selbst, bereiteten ihm einen musikalischen Blumenstrauß. Jürgen Drews selbst war sichtlich bewegt und gerührt. „Das Bett im Kornfeld wird nun leer“ bleiben.


    Doch was macht ein solcher Super Star, der nun mehr als sechzig Jahre auf der Bühne stand, im Ruhestand?


    Wir hatten die Gelegenheit dazu, ihm ein paar Fragen zu stellen die uns Jürgen Drews beantwortet hat:

    1. „Lieber Jürgen, nach nun mehr als fünfzig Jahren, möchtest Du Dich in Deinen wohlverdienten Ruhestand zurückziehen. Doch verrate uns bitte als erstes, wie hast Du es geschafft, mit Deinen nunmehr reichlich siebzig Lenzen, immer noch so fit zu sein und eher wie Ende Vierzig zu wirken?“


    „Meine Eltern haben mir sehr gute Gene vererbt. Das ist schon mal der Grundstein gewesen. Ich hatte auch nie Gewichtsprobleme, esse sehr gesund und ausgewogen, trinke keinen Alkohol, rauche nicht. Ich bin sehr glücklich mit meiner Ramona. Ich glaube das ist alles insgesamt eine gute Voraussetzung dafür, dass ich so lange so fit geblieben bin. Und dann viele Abende auf der Bühne, das kann man schon mit Sport vergleichen. Ich würde fast sagen, das ist alles.“

    2. „Wir kennen Dich alle als „König von Mallorca“, der Stimmungskanone, dem Partykracher und Schlagerstar. Aber welche Musik mag der private Jürgen Drews?“


    „Sie werden lachen. Ich liebe Klassik. Mein Großvater mütterlicherseits war Opernsänger. Als Kind und Jugendlicher bin ich mit meiner Mutter häufiger in die Oper gegangen. In jungen Jahren habe ich Klassik aber noch als altbacken empfunden und konnte noch nicht so viel damit anfangen. Wahrscheinlich war mir dieser Musikstil auch nicht cool genug. Jetzt mit zunehmendem Alter bin ich ein echter Klassik-Fan geworden. Ich schaue mir unheimlich gern ganze Klassikkonzerte an und muss gestehen, dass ich dann auch mal ein paar Tränchen verdrücke.“

    3. „Hattest Du eigentlich schon immer die Absicht, ins Showgeschäft einzusteigen? Denn Du hattest ja Medizin studiert und Dein Vater soll ein angesehener Landarzt gewesen sein!“


    „Nein, die Absicht hatte ich nicht schon immer. Eigentlich wollte ich Arzt werden, wie mein Vater und hatte angefangen zu studieren. Damals spielte ich aber schon in einer Schulband. Und wie so Vieles in meinem Leben, bin ich dann mehr als zufällig zu den Les Humphries gekommen. Der Rest ist Geschichte.“

    4. „Wie wird der aktive „Unruhestand“ des Jürgen Drews aussehen?“

    „Eigentlich bin ich ja schon seit Beginn der Pandemie quasi ausgestiegen. So hat es sich zumindest angefühlt. In dieser Zeit habe ich gemerkt, wie gut mir die Zeit zu Hause bekommt. Deshalb ist dieser „Zustand“ für mich nicht neu. Ich freue mich einfach auf die Zeit, die ich habe. Ich muss nicht mehr von Termin zu Termin hetzen, habe keinen Druck und kann einfach Dinge tun, die ich früher nie machen konnte. Vor allem aber die Zeit mit Ramona, Joelina und unseren Tieren verbringen.“

    Lieber Jürgen, wir werden Dich vermissen! Aber wir wünschen Dir und Deiner Familie alles Gute für die Zukunft und vergiss uns „Deine Fans“ nicht!

     

     

  • Comeback mit Herz und Haltung: Olaf Bleck feiert 40 Jahre Bühne und blickt nach vorn

    Nach einer kreativen und gesundheitlich bedingten Auszeit im Jahr 2025 meldet sich der Künstler ausgerechnet im Jubiläumsjahr seiner 40-jährigen Bühnenkarriere eindrucksvoll zurück. Das Comeback ist für ihn mehr als nur eine Rückkehr – es ist ein emotionaler Neuanfang, geprägt von Dankbarkeit und neuer Energie. Besonders die ersten Momente zurück auf der Bühne beschreibt er als intensiv und außergewöhnlich, getragen von der direkten Verbindung zum Publikum. Gleichzeitig markiert die Veröffentlichung neuer Musik einen wichtigen Schritt, um auch künstlerisch neue Akzente zu setzen. Mit der Neuinterpretation bekannter Titel und frischen Songs gelingt ihm der Spagat zwischen Tradition und Weiterentwicklung. So wird das Jubiläumsjahr nicht nur zum Rückblick, sondern vor allem zu einem kraftvollen Blick nach vorn.

    Nach Ihrer kreativen und gesundheitlich bedingten Auszeit im Jahr 2025 stehen Sie nun ausgerechnet im Jubiläumsjahr Ihrer 40-jährigen Bühnenkarriere wieder auf der Bühne: Wie haben Sie diesen Moment des Comebacks erlebt?

    Es immer ein besonderer Moment auf der Bühne zu stehen, aber nach der Auszeit war es schon noch einmal etwas Besonderes. Auch wieder einen neuen Song produzieren zu können im Jubiläumsjahr ist etwas sehr Schönes. 

    Ihre Neuinterpretation der „Zaubermelodie“ hat großen Anklang gefunden; was macht diesen Titel Ihrer Meinung nach gerade heute wieder so zeitlos und besonders?

    Ich glaube der Song hatte schon immer etwas Besonderes und Zeitloses, weil er das Gefühl einer schönen Erinnerung und der Hoffnung trägt.

    Das mussten wir bei der Neuaufnahme berücksichtigen.

    Ich glaube , das Erfolgsgeheimnis dieser Neuaufnahme ist, dass wir eben nicht das Original mit aller Gewalt und bis zur Unkenntlichkeit auf „modern“ getrimmt haben,

    sondern den ursprünglichen Charakter des Originals mit Respekt behandelt und bewahrt haben.

    Mit Ihrer aktuellen Single „Engel der Nacht“ wollen Sie die Tanzflächen zurückerobern: Worauf dürfen sich Ihre Fans musikalisch und vielleicht auch emotional einstellen?

    Mir ist es bei meinem Songs immer wichtig, dass die Geschichte die ich erzähle lebensnah und für die Fans nachvollziehbar ist. 

    Halt Storys, in denen sie sich selbst wiedererkennen und wiederfinden, und somit emotional abgeholt werden. 

    Dazu muss dann das musikalische Arrangement diese Emotionalität unterstützen, und wenn dann das ganze noch zum Tanzen einlädt,

    dann ist die Mischung perfekt.

    Genau, das haben wir beim Titel „Engel der Nacht“ ,glaube ich, wieder gut  im Team hinbekommen, wie aktuelle Hitparadenplatzierungen z. B. in der DJ-Hitparade zeigen. 

    Sie bezeichnen sich selbst als „Tanzmusiker. Was steckt für Sie persönlich hinter diesem Begriff, gerade nach so vielen Jahren im Showgeschäft?

    Ganz einfach: Ich komme aus der Tanzmusik. Ich habe 35 Jahre als Musiker in Bands auf den verschiedensten Veranstaltungen auf der Bühne gestanden und „zum Tanz“ aufgespielt.

    Und der Schlager war und ist schon immer Tanzmusik im besten Sinne.  Und auch zu meiner Musik, kann man hervorragend tanzen. Und ich freue mich immer sehr, wenn das Publikum bei einem Auftritt nicht nur auf den Stühlen sitzen bleibt und zuhört, sondern, sofern die Räumlichkeit es zulässt,  sich traut, aufsteht und wirklich anfängt zu tanzen. 

    Für Ihren neuen Titel haben Sie mit einem erfolgreichen Team rund um Jascha Welzel, Andreas Gero Schulze und Peter Werba zusammengearbeitet. Wie ist diese Zusammenarbeit entstanden und was macht sie für Sie besonders?

    Nach meiner Pause habe ich mir überlegt wie geht  es weiter. Und als Musiker muss man sich ja auch immer weiter entwickeln, mit der Zeit gehen und dem Publikum neue Anreize bieten.

    Die Zusammenarbeit  mit dem neuen Team kam auf meine eigene Initiative hin.  Ich beobachte immer den  Markt und schaue wer was macht und wie erfolgreich andere sind. Das heißt ja nicht zu kopieren, aber sich am Markt zu orientieren finde ich absolut legitim. Also habe ich den Kontakt zu Jascha Welzel gesucht, der aktuell zu einem der erfolgreichsten Komponisten  im Schlager gehört, und mit Ihm besprochen ob und wie er sich eine Zusammenarbeit vorstellen könnte. 

    Das besondere daran für mich ist, dass man durch so ein neues Team auch immer neuen kreativen Input und Sichtweisen bekommt. Und genau dass macht eben den Reiz und den Spass am musizieren aus. 

    Gleichzeitig bleiben Sie Ihrem langjährigen Team um Michael Murauer und G. G. Anderson treu. Wie wichtig ist Ihnen dieses Zusammenspiel aus Vertrautem und neuen kreativen Einflüssen?

    Den Reiz der neuen kreativen Einflüsse habe ich ja eben schon geschildert. Aber für gute Ergebnisse und erfolgreiche Produktionen finde ich es auch wichtig, dass ein  gutes Fundament vorhanden ist.

    Dies habe ich durch die langjährige Freundschaft zu Michael Murauer als bisherigem Produzent . 

    Mit G. G. Anderson ist das etwas anderes, aber dafür  ganz besonderes, obwohl wir uns, im Vergleich zu  M. Murauer, noch nicht so lange persönlich kennen.

    (was verwunderlich ist, da wir nur knapp 15 km voneinander entfernt wohnen).

    Mit ihm hat es menschlich sofort gepasst, und ich wäre, mit Verlaub gesagt, verrückt, wenn ich die Erfahrung und Unterstützung einer solchen Ikone ausschlagen würde.

    Was er an Support, insbesondere bei den Vocal-Aufnahmen, leistet ist so wertvoll. Das kann man nicht mit Geld aufwiegen.

    Nicht nur mit Ratschlägen, sondern mit aktivem zutun, wie z. B.  schwierige Phrasen demonstrieren, oder zusätzliche Backvocals einsingen ist er immer voll dabei.  

    Und genau dieses harmonische Zusammenspiel  zwischen uns dreien, meine ich mit dem oben beschriebenen Fundament. 

    Die Schlagerbranche hat sich über die Jahrzehnte stark gewandelt. Wie haben Sie diese Veränderungen wahrgenommen und wo sehen Sie Ihren Platz in der heutigen Musiklandschaft?

    Wie alles unterliegt natürlich auch der Schlager einem Wandel im Laufe der Jahre, und durch meine Tätigkeit in den Bands habe ich das ja aktiv mitbekommen.

    Auch ist es selbstverständlich, dass  moderne Einflüsse  den Wandel des Schlagers nicht nur begleitet sondern ganz entscheidend geprägt haben. Insbesondere die technischen Möglichkeiten heutzutage Musik zu produzieren haben sehr dazu beigetragen.

    Aus meiner Sicht leider nicht nur im positiven.  Die ganz großen Stars  wie z. B. ein Roland Kaiser, eine Helene Fischer oder Andrea Berg beherrschen die Scene, weil ich ihre Produktionen qualitativ immer noch sehr vom Rest abheben, weil die Arrangements ausgefeilt sind und Wiedererkennungsmerkmale haben, während das Grand der Produktionen zwar produktionstechnisch immer noch gut gemacht, aber die Arrangements doch sehr gleich und austauschbar sind. Ich vermisse die Songs mit ausgefeilten Arrangements, mit Bläsersätzen und Streichern und Soloparts. Alles klingt heute nach 1 bis 5 verschiedenen Synthesizern und Drumcomputern. Daher ist das Ganze auch sehr schnelllebig, und es kommt in relativ kurzen Abständen immer wieder eine Fülle an neuen Songs auf den Markt, der an sich schon überfüllt ist.  Kein Song oder Künstler hat, oder bekommt, die Zeit sich zu entwickeln. Das ist in meinen Augen sehr schade, weil dadurch bestimmt einiges an guten Songs und vielversprechenden Künstlern durch das Raster fällt und wieder verschwindet.  Die o. g.  ausgefeilten Arrangements oder gar diesbezügliche Experimente, wie z. B. ein Saxophonsolo oder ähnliches, sind heute einfach nicht mehr gewünscht. Songs die länger als 3 Minuten  laufen sind nicht gewünscht, weil sie nicht ins Sende- oder Streamingformat passen bzw. weil die Gefahr zu groß ist, das der Zuhörer weiterskippt oder umschaltet. 

    Und die zunehmenden Produktionen mit KI Plattformen wie Suno und ähnlichen, machen das Ganze nicht besser, im Gegenteil.

    Ich persönlich sehe meine Platz in der Musikbranche, genau da wo ich jetzt bin. Als Sänger und Künstler auf der Bühne, der das Publikum mit ehrlichem Handwerk, also Livegesang unterhält und für ein paar Stunden aus dem Alltag holt. Solang das möglich ist werde ich das tun. Ich habe eben das Glück, das die Musik für mich hauptsächlich Leidenschaft ist, und ich einen (Haupt-) Beruf habe, der unabhängig der Musikbranche  funktioniert. 

    Gab es während Ihrer Pause Momente des Zweifelns, in denen Sie unsicher waren, ob Sie überhaupt noch einmal auf die Bühne zurückkehren werden?

    Ganz klar Antwort: Nein. Zweifel daran, wieder Musik zu machen gab es nie. Es war nur die Frage, wie ich es tue. 

    Wenn Sie auf vier Jahrzehnte Bühnenleben zurückblicken: Welcher Moment hat Sie persönlich am nachhaltigsten geprägt und warum?

    In den 35 Jahren Tanzmusik in Bands habe ich bis zu 70 Auftritten im Jahr gespielt. Da gab es sicherlich den ein oder anderen Moment, aus dem man seine Lehren gezogen hat und der die spätere Laufbahn beeinflusst  hat.  Aber einen bestimmten zu benennen, und zu sagen: „Das war jetzt entscheidend!“  Da könnte ich jetzt keinen benennen.  

    In den letzten Jahren, war es sicherlich der Anruf von G. G. Anderson, als er im Studio meine Debutsingle „Cabriolet“  gehört hat, den Song gut fand, und seine Hilfe angeboten hat. 

    Das war so die ganz persönliche Motivation, den Weg als Solo-Künstler zu gehen. 

    Zum Abschluss: Was möchten Sie Ihren Fans und den Leserinnen und Lesern der Internetseite „Hallepost.de“ gerade jetzt, in dieser Phase des Jubiläums und Neubeginns, mit auf den Weg geben?

    Gerade in der heutigen schwierigen Zeit ist es wichtig an sich selbst zu glauben, und auf sich selbst zu vertrauen.  Sich über Fehler anderer, oder äußere Umstände aufzuregen, macht keine Sinn, weil man dadurch nichts ändert. Es kostet einem nur selbst Kraft, und raubt einem Zeit die man viel besser  für sich selbst investieren und genießen sollte.

    Wenn man, wie ich, einmal selbst erfahren hat, das innerhalb weniger Augenblicke alles vorbei sein könnte, dann bekommt man eine andere Sichtweise auf die Dinge und hört auf sich um andere Dinge zu kümmern. An sich selbst und seine Familie denken, auf sich selbst und seine Familie achten ( ich meine nicht Egoismus). Das ist das Wichtige.  Sucht und tut Dinge an denen ihr Freude habt und die Euch gut tun.  Seid stolz auf das, und zufrieden mit dem, was ihr erreicht habt und hört auf dem nächsten unwichtigen Ziel hinterher zu rennen.  Das ist wäre Rat.  Aber auch das muss jeder für sich selbst entscheiden. 

    Das Interview führte Franca Barthel , wir danken ganz herzlich dafür und wünschen Olaf Bleck viel Erfolg mit der neuen Single und freuen uns weiterhin von Ihm zu hören.

    Hier kann man sich den Song anhören

     

  • Rosa Weiss – Female Empowerment in jedem Ton. Stark. Authentisch. Echt.

    Rosa Weiss ist Sängerin, Songwriterin und Gründerin ihres eigenen Labels. Ohne den Rückenwind einer großen Plattenfirma hat sie vor drei Jahren beschlossen, ihren

    musikalischen Weg ganz bewusst selbstbestimmt und unabhängig zu gehen. Als freie Künstlerin gestaltet sie ihre Musik so, wie es sich für sie richtig anfühlt. Rosa hat

    ihren ganz eigenen Stil gefunden, denn für sie entsteht wahre Kunst nur aus Freiheit und genau das verkörpert sie.

    Alle ihre Lieder stammen aus ihrer eigenen Feder. Sie tragen ihre Handschrift und kommen direkt aus ihrem Herzen. Ihre Musik steht für Selbstbestimmung und Female

    Empowerment, spürbar in jedem einzelnen Ton.

    Seit ihrem musikalischen Start im Jahr 2023 durfte Rosa Weiss viele magische Momente erleben. Ihre Songs erreichten hohe Platzierungen in den offiziellen deutschen

    Radiocharts und fanden ihren Weg in zahlreiche Herzen. Dank Radiosendern wie SWR, MDR, BR Schlager, Radio Paloma, Schlagerparadies, Radio Grün-Weiß und vielen

    weiteren konnte ihre Musik ein breites Publikum erreichen. Ein besonderer Höhepunkt ihrer bisherigen Laufbahn war die Auszeichnung

    als Newcomerin des Monats im renommierten Musikmagazin „Meine Melodie“ im Januar 2024. Diese Anerkennung bestätigte ihr, dass Träume wahr werden können, wenn man an

    sich glaubt und seinen Weg mit Mut und Leidenschaft geht. Mit ihrer Musik möchte Rosa Weiss  Menschen ermutigen, an sich selbst zu glauben, ihren

    eigenen Weg zu gehen und ihre Träume zu leben. Ihre Songs sind echt, sensibel und zugleich stark, genau wie sie selbst.

     

    Im Interview mit Rosa Weiss

    1. Letzte Nacht“ erzählt von Betrug, Herzschmerz und Stärke. Was war der Moment oder die Erfahrung, die dich zu diesem Song inspiriert hat?

    Die Inspiration zu meinem Lied „Letzte Nacht“ stammt nicht aus meiner eigenen persönlichen Erfahrung, sondern sie entstand vor dem Hintergrund, dass in unserer Gesellschaft

    bedauerlicherweise das Thema Fremdgehen immer präsenter und salonfähiger wird. Mir war es wichtig, in diesem Song die Themen „Betrug“ sowie „Herzschmerz“ emotional einzufangen und gleichzeitig eine Perspektive aufzuzeigen, in der eine Frau, die betrogen wurde, Stärke zeigt, indem sie ihre Würde behält und ohne großes Drama weiterzieht.

    2. Der Song verbindet modernen Popschlager mit einem 80er-Jahre-Sound. Was fasziniert

    dich an dieser Ära musikalisch und wie hast du versucht, diese Nostalgie in „Letzte Nacht“ neu zu interpretieren?

    Ich bin selbst ein 1980er-Jahre Kind und die Musik der 80er-Jahre hat mich schon als Jugendliche fasziniert. Die Musik der 1980er-Jahre weist eine besondere Mischung aus Nostalgie, Stärke, Synthesizer-Sound sowie ein Lebensgefühl von Freiheit und Aufbruch auf. Ich finde das sehr emotional und gleichzeitig kraftvoll. Genau dieses Gefühl wollte ich auch in meinem Song „Letzte Nacht“ einfangen. Ich habe mit meinem Team in dem Lied moderne Popschlager-Elemente mit typischen Synthesizer-Klängen kombiniert, um etwas zu schaffen, das dieses Lebensgefühl von Freiheit und Aufbruch auf eine nostalgische Lesart widerspiegelt.

    3. In deinem Song geht es auch um Female Empowerment, eine Frau, die ihre Würde behält und weitergeht. Wie wichtig ist dir diese Botschaft persönlich und auch als Künstlerin?

    Diese Botschaft ist für mich als Frau und als Künstlerin von zentraler Bedeutung. Female

    Empowerment ist für mich eine Grundeinstellung in meiner Kunst. Ich möchte mit meiner Musik Frauen dazu ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen, ihren Träumen zu folgen und sich nicht von ihrem Weg abbringen zu lassen. Gerade in einer Welt, in der Frauen oft Benachteiligungen erfahren, ist es mir wichtig, eine Lanze für uns Frauen zu brechen und mit meiner Musik dem Thema „Female Empowerment“ eine starke, würdevolle Stimme zu verleihen.

    4. Viele deiner Texte wirken sehr ehrlich und nahbar. Wie viel Rosa Weiss steckt tatsächlich in „Letzte Nacht“?

    Da all meine Lieder aus meiner eigenen Feder stammen, steckt selbstverständlich ein Teil von mir in jedem Lied. Das Lied „Letzte Nacht“ entspringt jedoch nicht meiner eigenen, persönlichen Erfahrung, sondern es spiegelt ein für uns alle gesellschaftlich relevantes Thema wider. Ich wollte in meiner Musik eben genau dieses Thema aufgreifen und in meinem Lied eine Geschichte erzählen, die viele Menschen betrifft. Dieses Lied soll meinen Zuhörerinnen und Zuhörern Mut machen und sie, falls sie derartige Erfahrungen machen oder gemacht haben, auf ihrem Weg begleiten, sie stärken und sie ermutigen, ihre Würde zu bewahren.

    5. Viele Menschen erleben Betrug oder enttäuschte Liebe. Was würdest du jemandem

    sagen, der gerade genau in so einer Situation steckt wie die Frau in „Letzte Nacht“?

    Ich würde diesem Menschen sagen, verliere dich selbst nie für jemand anderen. So schmerzhaft es auch ist, du bist mehr wert als eine Beziehung, in der du nicht respektiert wirst. Du brauchst keinen Menschen an deiner Seite, bei dem du dich ständig unsicher fühlst, sondern du brauchst jemanden mit Charakter, der dir zur Seite steht, wenn du dich unsicher fühlst. Es braucht Zeit, um einen Betrug zu verarbeiten, aber es gibt immer einen Weg nach vorn. Und manchmal beginnt Stärke genau in dem Moment, in dem man sich entscheidet, sich selbst an die erste Stelle zu setzen.

    6. Die Popschlager-Szene entwickelt sich gerade stark weiter. Wo siehst du deinen eigenen musikalischen Platz zwischen klassischem Schlager, modernem Pop und Retro-Sound?

    Ich verorte mich derzeit vor allem im modernen Pop- und Popschlagerbereich. Hierbei lasse ich aber auch gleichzeitig Retro-Sounds in meiner Musik wieder aufleben. Genau dieser Mix macht für mich den Reiz aus. Ich liebe es, aktuelle Pop-Elemente mit dem besonderen Gefühl vergangener Jahrzehnte zu verbinden. Das klingt für mich nicht nur erfrischend, sondern bleibt auch spannend, weil es Emotion und Energie auf eine ganz eigene Weise transportiert. Als unabhängige Künstlerin habe ich die Freiheit, genau diesen Stil zu leben und weiterzuentwickeln.

    7. Welche Verbindung hast du zur Region Halle oder Mitteldeutschland, sei es musikalisch, persönlich oder durch Auftritte?

    Ich habe eine sehr persönliche Verbindung zu Mitteldeutschland. Ich habe in Dresden geheiratet. Mein Mann und ich waren bei unserer ersten Reise nach Dresden auf den ersten Blick in diese wunderschöne Stadt verliebt und wir haben uns damals vor Ort noch gesagt, wenn wir heiraten, dann in Dresden. Dazu sollte man auch wissen, dass wir im hohen Norden (Hamburg) leben. Wir machen oft Kurzurlaube in der Region Mitteldeutschland, weil ich die Landschaft liebe und mich die Herzlichkeit der Menschen immer wieder berührt. Es ist für mich eine Region, die ich tief in mein Herz geschlossen habe.

    8. Zum Schluss ein Blick nach vorn: Was dürfen deine Fans nach „Letzte Nacht“ von Rosa

    Weiss als Nächstes erwarten: musikalisch oder vielleicht sogar live in unserer Region?

    Meine Fans dürfen sich in nächster Zeit auf viele besondere Momente freuen. Dazu gehören Liveauftritte, bei denen wir die Musik gemeinsam erleben können, genauso wie neuer Merch, der für Female Empowerment steht und diese Botschaft nach außen trägt. Außerdem wird es sicherlich auch den ein oder anderen TV-Auftritt geben. Ich arbeite ständig an neuen Projekten und freue mich darauf, all das Schritt für Schritt mit meinen Fans zu teilen.

    Wir Danken Franca Barthel für das geführte Interview und werden den Werdegang von Rosa Weiss weiter im Auge behalten und wünschen viel Erfolg !

     

    Hier kann man sich ein erstes eigenes Bild machen, weiter so :-)

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