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Umwelt & Verkehr

Umwelt & Verkehr (232)

Die THW rückt mit schwerem Gerät am Gimmritzer Damm an. Die Stadt Halle hat Katastrophenalarm ausgelöst, damit Halle-Neustadt nicht untergeht. Die gesamte Peißnitz steht seit heute Mittag komplett unter Wasser. Die Rettungskräfte haben eben noch vergeblich versucht, die Volksbank-Arena zu retten, aber die Wassermassen waren stärker. Nun droht sogar, das Gebiete von Halle-Neustadt  überschwemmt werden. Viele Helfer sind im Einsatz und versuchen die große Katastrophe abzuwenden.

Arbeitsgruppe „Hochwasser“ im Einsatz - Stadt ist auf erhöhte Pegelstände eingestellt -

Ab Donnerstag, dem 30. Mai 2013 ist die Brücke „Schlangenweg“  vollständig gesperrt.

Durch die starken Regenfälle der letzten Tage bzw. der vorausgesagten starken Regenfälle bis Freitag und  am Wochenende musste die Brücke gänzlich gesperrt werden.

Aufgrund des Hochwassers muss der Peißnitzexpress vorübergehend seinen Betrieb einstellen, denn im Bahnhofsbereich sind die Gleise der beliebten Parkeisenbahn teilweise überflutet. Die Fachleute der Halleschen Verkehrs-AG haben die Anlagen und Weichenantriebe bereits zurückgebaut, beobachten weiter die aktuelle Situation und bereiten die Evakuierung der kleinen Eisenbahn vor. Laut Prognosen des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt in Magdeburg steigen die Pegelstände der Saale weiter.

Zukünftig wird die HAVAG, ein Unternehmen der Stadtwerke Halle, über eine der modernsten Fahrzeugflotten verfügen. „Denn auf dem Weg zu einer barrierefreien Mobilität werden Ende des Jahres 2013 im halleschen Straßenbahnnetz nur noch moderne Niederflurstraßenbahnen zum Einsatz kommen“, sagte HAVAG-Vorstand Vinzenz Schwarz.  Zum Tag der offenen Tür bei der HAVAG am 1. Juni 2013 werden die ersten der zwölf neuen Fahrzeuge des Typs MGTK-2 den Bürgern der Stadt Halle vorgestellt und feierlich übergeben. Mit dem Einsatz der neuen Bahnen geht die Ära der modernisierten Tatra-Fahrzeuge zu Ende. Die Fahrgäste werden zukünftig ausschließlich den Komfort moderner Niederflurstraßenbahnen genießen können.

Gleich nach Pfingsten (21.05.) beginnen im Süden von Halle die Arbeiten für den Bau der neuen, so genannten kleinen Elsterflutbrücke im Zuge der B91. „Damit wird ein weiteres wichtiges Vorhaben zur Verbesserung des Zustands der Brücken im Land in Angriff genommen“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel vor Beginn der Arbeiten. Das neue Bauwerk auf der Richtungsfahrbahn Halle ersetze die Elsterstrombrücke aus dem Jahre 1936.

Ab Mittwoch (22.05.) müssen Autofahrer auf der A2 mit Behinderungen rechnen. Grund dafür sind Bauarbeiten an der Elbebrücke bei Hohenwarthe.

 

Im Schatten des Programms STADTBAHN Halle wird die Hallesche Verkehrs-AG vom 5. August bis 5. Oktober 2013 die Gleise und deren Unterbau in der südlichen Großen Ulrichstraße, von der Schulstraße bis zur Großen Ulrichstraße Hausnummer 2 (Höhe Müller), sanieren. Das Verkehrsunternehmen nutzt damit Synergien, da aktuell die gesamte Große Ulrichstraße für das Projekt STADTBAHN Halle gesperrt ist. Gebaut wird derzeit jedoch nur im nördlichen Teil bis zur Schulstraße. In diesem Bereich wurde vor 13 Jahres das letzte Mal gebaut. Täglich passieren hier fünf Straßenbahnlinien, die die Gleise in hohem Maße beanspruchen.

 

Jan Mücke, Staatsekretär im Bundesverkehrsministerium gab am 29. April 2013  zusammen mit Sachen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel und seinem Thüringer Amtskollege Christian Carius das A71-Treilstück vom Dreieck Sangerhausen bis zum Abfahrt Heldrungen frei.


Noch nie war die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs einfacher als heutzutage. Seit Februar 2010 ist es bei der Halleschen Verkehrs-AG (HAVAG) möglich, einen Fahrschein per Mobiltelefon über die Smartphone-App easy.GO zu kaufen. „Heute ging das 100.000ste Handy-Ticket über den virtuellen Verkaufstresen“, erklärt HAVAG-Vorstand Vinzenz Schwarz. „Mit diesem Service erleichtern wir unseren Kunden den Ticketerwerb. Die Nutzerzahlen spiegeln die zunehmende Akzeptanz des modernen Vertriebsweges wider.“ Mittlerweile sind es mehr als 5.000 registrierte Fahrgäste, die sich bargeldlos ihre Tickets für Bus und Bahn kaufen. Auch der QR-Code an den Haltestellen wird als Informationsquelle von den Hallensern rege genutzt. Im Rahmen des Fahrplanwechsels hatte die HAVAG im März dieses Jahres alle Aushangfahrpläne mit QR-Codes ausgestattet, die zuverlässig Auskunft über aktuelle Abfahrtszeiten geben. Seit Einführung des QR-Codes hat sich die Nutzerzahl von anfangs 50 auf derzeit täglich 170 verdreifacht.

 

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Torsten Vockroth
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