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Stickstoff ist für Wachstum und Entwicklung von Kulturpflanzen unverzichtbar. Um die weiter steigende Weltbevölkerung ernähren zu können, muss daher ausreichend Stickstoff gedüngt werden. Dabei kommt es jedoch zu Verlusten. Ökosysteme werden belastet oder der Treibhauseffekt durch die Freisetzung von Lachgas verstärkt. Eine Möglichkeit diese Verluste zu vermindern sind neue Verfahren der Bodenbearbeitung in Verbindung mit einer direkten Ausbringung von Düngern in den Boden. Die Auswirkungen dieser so genannten „Strip-Till-Verfahren“ untersuchen jetzt Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in einem gemeinsamen Projekt mit mehreren Kooperationspartnern.

 

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) vergibt zum Sommersemester 2013 weitere 27 Deutschlandstipendien. Mit den 52 bereits laufenden Stipendien aus dem vergangenen Wintersemestersemester erhöht sich somit die Zahl der Deutschlandstipendien auf 79. Dank fünf neuer Stifter können nun weitere besonders leistungsstarke und engagierte Studierende bei ihren Spitzenleistungen unterstützt werden. Eine Festveranstaltung mit den Stipendiaten und den Förderern findet am 09. April 2013 um 17 Uhr in der Aula der Universität statt.

 

Die Institute für Grund- und Förderschulpädagogik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) eröffnen zu Beginn des Sommersemesters, am 9. April 2013, eine Ausstellung, mit der auf wichtige Bereiche schulischer und außerschulischer Bildungsarbeit aufmerksam gemacht werden soll. „Träume und Hoffnungen“ lautet das Motto der von „Ein Schutzengel für Kinder e. V.“ initiierten Präsentation mit etwa 80 künstlerischen Arbeiten von Kindern und Jugendlichen mit Benachteiligungen und Beeinträchtigungen. Ausstellungsort ist Haus 31 der Franckeschen Stiftungen zu Halle.

Zum 1. April verlässt Kanzler Dr. Martin Hecht die Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg (MLU), um in Hamburg neue Aufgaben zu übernehmen. Horst-Dieter Foerster, Leiter der Abteilung „Bau, Liegenschaften und Gebäudemanagement“, übernimmt ab 1. April übergangsweise die Aufgaben des Verwaltungsleiters.

 

Am 26. März 2013 wurde die Gründerwerkstatt Nanostrukturierte Werkstoffe, kurz NanoWerk, im Nanotechnikum auf dem Weinberg Campus in Halle eröffnet. „Mit dieser neuen Infrastruktur möchte die Universität Studierende, Absolventen und Wissenschaftler ermutigen, Projektideen weiterzuentwickeln, zu erproben und ihr Know-how aus der Universität in die Wirtschaft zu transferieren. Die Gründerwerkstatt bietet unseren Nachwuchswissenschaftlern Raum, neue verwertbare Anwendungen zu finden und sich selbst zu verwirklichen“, sagte Prof. Birgit Dräger, Prorektorin für Strukturen und Finanzen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU).

 

Die Europäische Union unterstützt ein neues Projekt, mit dessen Hilfe in Europa ein Netzwerk naturwissenschaftlicher Lerncamps gefördert werden soll. Unter Führung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) soll damit bis 2015 die Zusammenarbeit von europaweiten Anbietern naturwissenschaftlicher Lerncampus ausgebaut werden. Initiator der Aktion ist der hallesche Uni-Didaktiker Prof. Martin Lindner. Das Projekt firmiert offiziell unter dem Titel „SCICAMP“. Die EU stellt dafür in den kommenden Jahren 450.000 Euro zur Verfügung. Ziel ist es, bei Schülern das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken und so dem Fachkräftemangel in diesem Bereich zu begegnen.

„Das Interesse an den Naturwissenschaften ist bei Schülern eher rückläufig“, sagt Projektbetreuer Christian Kubat. Dabei sind die so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) für einen notwendigen Fachkräftenachwuchs von großer Bedeutung. Wissenschaftliche Lerncamps sind daher eine Möglichkeit, dem Desinteresse von Schülern durch eine angenehme und spannende Atmosphäre zu begegnen; die Schüler können ihre eigenen Forschungsfragen stellen und dazu experimentieren, gänzlich ohne Noten- oder Lehrplandruck.

Das neue Projekt verfolgt gleich mehrere Ziele. Einerseits geht es darum, ein Netzwerk zwischen den an verschiedenen Standorten in Europa ansässigen Camp-Organisatoren auf- und auszubauen. Auf diese Weise kann der Austausch zwischen den Anbietern gestärkt werden. Außerdem sollen die Camps mit lokalen Unternehmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen zusammengebracht werden. Durch diese direkten Kontakte soll es künftig einfacher möglich sein, Ideen und Forschungsergebnisse aus den Camps zum Beispiel in den Lernalltag der Schulen vor Ort einzubinden.

Das Projekt läuft bis November 2015. Um möglichst effektive Ergebnisse zu erzielen, ist eine umfangreiche Befragung der Camp-Organisatoren geplant. Außerdem soll es regionale Workshops sowie drei internationale Konferenzen geben. Sie werden in Serbien, Spanien und Deutschland stattfinden. Bereits Mitte Januar fand in Halle ein Auftakttreffen aller sieben europäischen Partner des Projekts statt. Dazu zählen Bildungseinrichtungen in Dänemark, Portugal, Spanien, Slowakei und Serbien.

Sommercamp in Halle geplant

Im Verlauf des Projekts ist auch ein naturwissenschaftliches Sommercamp in Halle geplant. Es soll erstmals vom 12. bis 16. August 2013 an der Martin-Luther-Universität stattfinden. 45 Schüler erhalten in diesem Rahmen die Gelegenheit, durch freies Experimentieren ihren Forschergeist zu entdecken. Auf dem Programm steht neben der gemeinsamen Forschung sowie Exkursionen auch eine angenehme Freizeitgestaltung mit Lagerfeuer und anderen Aktionen. Interessierte Schüler können sich dafür ab sofort beim Projektbetreuer Christian Kubat unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Bedingung: Sie sollten die 8. Klasse hinter sich haben und zwischen 14 und 16 Jahren alt sein. Die Teilnehmergebühr wird zwischen 50 und 80 Euro liegen. Genaue Informationen werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

 

Quelle: Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg

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