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Seit diesem April verstärkt der japanische Gastwissenschaftler Terumasa Sowa (36) die Arbeitsgruppe von Professor Stephan Feller an der Medizinischen Fakultät in Halle.

Unterschriften von Georg Friedrich Händel oder Kurt Schumacher: Jeder Matrikelband der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist ein Unikat. Zehntausende Studenten schrieben sich seit 1694 in die 76 Bände der halleschen Universität oftmals eigenhändig ein. Einmalig in Deutschland ist auch die Sammlung historischer Lehrtafeln. Die MLU besitzt über 1.600 Stück aus den Naturwissenschaften, darunter zahlreiche handgezeichnete Einzelstücke. Mit Unterstützung der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts konnten diese wertvollen Überlieferungen restauriert werden. Damit sind sie auch wieder für Forschung und Lehre zugänglich.

Johann Christian Reil - bedeutender Mediziner, Begründer der Psychiatrie, Universitätsgelehrter, Stadtphysikus, prägender Bürger der Stadt Halle. Anlässlich seines 200. Todestags am kommenden Freitag, 22. November, würdigt ihn die Vereinigung der Freunde und Förderer der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Kooperation mit der Universität Halle mit der Ausstellung „Das geheimnisvolle Organ - Die Vorstellung über Hirn und Seele von Johann Christian Reil bis heute“ im Universitätsmuseum und im Kunstforum Halle. Als dritter Ort kommt die Stiftung Moritzburg hinzu, die die Ausstellung „reizen“ konzipiert hat.

Ein Atom ist ein Bit: Nach diesem Bauprinzip würde man die magnetischen Datenspeicher der Zukunft gerne aufbauen. Heutzutage braucht man einen Verbund von mehreren Millionen Atome, damit ein magnetisches Bit so stabil ist, dass Festplattendaten über Jahre sicher sind. Nun konnten Forscher des KarIsruhe Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit Forschern aus Halle einen großen Schritt in Richtung Ein-Atom-Bit machen: Sie haben ein einzelnes Atom auf einer Oberfläche so fixiert, dass der magnetische Spin über zehn Minuten stabil blieb, wie sie in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Nature“ berichten.

Die Genderwissenschaften beschäftigen sich unter anderem mit den Rollen, die die Gesellschaft den einzelnen Geschlechtern zuweist und fragt nach der Bedeutung des Geschlechts für Kultur, Gesellschaft und Wissenschaften. Das breite interdisziplinäre Spektrum dieser Disziplin wird in zahlreichen Vorträgen im Rahmen des 3. Landesweiten Tages der Genderforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) deutlich. Dieser findet am kommenden Dienstag, 12. November, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr im Hallischen Saal in der Burse zur Tulpe, Universitätsplatz 5, statt.

20 Jahre besteht die „Straße der Romanik“ in Sachsen-Anhalt. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres findet vom 14. bis 17. November im Ständehaus Merseburg die internationale Tagung „Kulturstraßen als Konzept“ statt. Vertreter aus Wissenschaft und touristischer Praxis stellen dort historische und gegenwärtige Beispiele von Kulturstraßen vor, erörtern Konzepte sowie die wissenschaftlichen, denkmalpflegerischen und touristischen Funktionen und Erträge. Ausrichter der Tagung ist das Europäische Romanik Zentrum, ein An-Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in enger Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Cultural Heritage“ der MLU.

Deutschlands höchst dotierter internationaler Forschungspreis geht erstmals nach Halle: Der von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut (MPI) für Mikrostrukturphysik Halle nominierte Physiker Professor Stuart Parkin ist von der Humboldt-Stiftung für die Alexander-von-Humboldt-Professur ausgewählt worden. Damit verbunden ist eine Förderung von fünf Millionen Euro für fünf Jahre. Parkin forscht zurzeit am IBM Almaden Research Center in San José, USA, im Bereich der Speichertechnologien.

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